So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

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manfred65
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So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von manfred65 » Mi 26. Dez 2018, 20:43

Hallo Gemeinde,

für jeden Neueinsteiger in die "Wohnkabinen-Szene" stellen sich ein paar Fragen. Wir alle können helfen der unnötigen "Geldverbrennung"entgegen zu wirken.

- Gehe ich damit den richtigen Weg ?
- Kann meine Wohnkabine/meine Kombination das was ich mir erhoffe ?
- Wo muss ich mich ein wenig einschränken und wo liegen die Vorteile dieser Art zu Reisen?
- wo liegen eventuelle Haken und Ösen über die Ihr gestolpert seid?

Klar bleibt dabei dass jeder seine Erfahrungen machen muss und wird!Helfen wir ihm dabei!

Da hier jeder Mensch ein wenig individuell gestrickt ist, was man auch an der Vielfalt der angebotenen und selbst gebauten Wohnkabinen ganz gut erkennen kann, hat auch jeder andere Gründe und Prioritäten in seiner Wahl.

Je mehr von uns Wohnkabinenfahrern etwas über ihren Start preis geben um so leichter kann sich ein Interessent mit seinen Wünschen und Bedürfnissen wieder finden!
Gruß
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manfred65
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von manfred65 » Mi 26. Dez 2018, 21:05

Unser Einstieg in die Wohnkabinenwelt kam eigentlich ganz plötzlichnach etlichen Recherchen in einer anderen Richtung.

Viola hatte reichlich Campingerfahrung mit Pfadfindern und Kindern, meine Wenigkeit genoß nach 3 Jahren Zelt den Komfort des elterlichen Wohnwagens. Flügge geworden kam das Zelt zum Motorrad. Aber das war nicht meines, vor allem als ich dann beim größten Trachtenverein Deutschlands bei deutlich unter 0°C Zelten mußte..... Das weiter Arbeitsleben als Reisebusfahrer bescherte mir mehr als 26 Jahre Reisen genug. Man war froh auch mal zu Hause zu sein. Nachdem mir meine handwerklich unglaublich begabte und praktische Frau über den Weg lief kam der Hauskauf und nach ca. 70% Renovierungsfortschritt kam im herumalbern der Gedanke an ein Wohnmobil auf. Wir recherchierten en Masse neue Mobile, wohl wissend dass es wohl eine alte Kiste werden würde. Weil es auch hier oft so ist wie beim Hausbau: Erst das 3te ist gut genug um darin seinen Lebensabend zu verbringen. Also wozu gleich neu kaufen....

Bei unseren Recherchen stolperten wir irgendwann über das Konzept Wohnkabine. Ein Wohnwagen fiel lange vorher raus weil Viola eine Aversion gegen Anhänger hat. Im Urlaub wollen wir einigermaßen mobil und wendig sein. Langes stehen an einem Platz stand nicht auf unserer Liste.

Auf der Suche nach einer Wohnkabine stolperten wir in der Bucht über eine amerikanische Popup-Wohnkabine die wir dann aus der Wachau in Österreich nach Hause holten und in exakt einem Jahr reisefertig renovierten. (siehe Link im Avatar zum Nachbaruniversum). Vor Beginn der Arbeiten mußten wir noch 2-3 Benzinspenden als Entsorgungshilfe ablehnen. Durch die Größe der Wohnkabine war dann die Festlegung zum US-Pickup auch schon geschehen.

Aus beruflichen Gründen und auch wegen unseres Einstieges in den Wohnkabinenvertrieb halten sich unsere Campingtouren zwar in Grenzen, aber wir sind insbesondere vom Konzept der Popup-Wohnkabinen überzeugt. Auch wenns mal des Nachts unter den Gefrierpunkt geht. Unsere Kabine ist für 2 mehr als groß genug und die Kombi trotz etwas "oversized" Pickup sehr schön zu fahren. Ein Absetzen der Kabine auf Reisen ist bei uns wegen der üblichen Verweildauer an Stellplätzen verzichtbar. Deshalb hat unsere Kabine auch keine Stützen mehr. Dafür haben wir eine Lösung "inHouse" und einen alten Gabelstapler.
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von manfred65 » Mi 26. Dez 2018, 21:29

...und weiter gehts mit den eigentlichen Vorteilen

Was gefällt uns nun besonders, mal abgesehen vom coolen aber manchmal zugegeben auch etwas unhandlichen Truck ?

- Die Popup-Kabine so ist hell und fantastisch belüftet weil wir sie rundum öffnen können. ( Das ist übrigens auch der Grund dafür dass wir uns beim Vertrieb der US-Wohnkabinen auf Marken stützen die genau DAS bieten! ) Morgens im Bett kann man, wenns draußen unruhig wird rundum mal rausblinzeln um zu sehen "was geht" ;) . Auch beim Kochen und Essen sind alle Gerüche, so angenehm sie auch manchmal sind....gleich wieder draußen!. Nach der Renovierung haben wir das Beste aus 2 Welten an Haustechnik drin: Heizung aus Europa (Truma2400), Kochherd wie zu Hause aus USA und den Kompressorkühlschrank von Engel. 200W Solaranlage flach verklebt machen uns unauffällig und ohne Schadensrisiko autark. Die Kabine hat außerhalb unseres Grundstückes noch nie Landstrom gesehen. Der Auf- und Abbau hält sich in Grenzen: Das elektrische Hubdach ist in wenigen Sekunden aufgestellt und in 2-3 Minuten wieder Abfahrbereit Dicht verschlossen.

Den größten Vorteil beim Fahren sehen wir darin dass wir nicht jedes mal, wenn wir z.B. nur einen kleinen Fotostop auf einer Paßstraße machen wollen, beim rechts ran fahren auf das Kratzen und Knacken des Hecküberhanges lauschen müssen. Kein Überhang, oder wenig davon wie z.B. bei unseren angebotenen Produkten, stört und kann beschädigt werden. Kein Hecküberhang schwenkt aus und beschädigt parkende Fahrzeuge oder in engen Sträßchen sich selbst. Als Busfahrer die wir beide jahrelang mit 2,5-3m Hecküberhängen Europaweit unterwegs waren weis man diesen Komfort zu schätzen. Es macht das Reisen deutlich entspannter. Mit einem "EU-konformen" Pickup wirds dann auch mit der Parkplatzsuche noch einmal etwas komfortabler. Etwa so:
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von lio » Mi 26. Dez 2018, 21:33

Mit der Renovierung eurer Kabine habt ihr bewiesen, dass ihr Handwerklich sehr geschickt seit. Ihr habt es wirklich gut gemacht. Ich denke weil ich die Kabine von Grund auf aufgebaut habt, wisst ihr auch um mögliche Schwachpunkte. Aufgrund dieses Wissens bin ich mir sicher, dass ihr eure Kunden gut beraten könnt.
Liebe Grüße
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von manfred65 » Mi 26. Dez 2018, 22:35

lio hat geschrieben:
Mi 26. Dez 2018, 21:33
Mit der Renovierung eurer Kabine habt ihr bewiesen, dass ihr Handwerklich sehr geschickt seit. Ihr habt es wirklich gut gemacht. Ich denke weil ich die Kabine von Grund auf aufgebaut habt, wisst ihr auch um mögliche Schwachpunkte. Aufgrund dieses Wissens bin ich mir sicher, dass ihr eure Kunden gut beraten könnt.
Vielen Dank Lio,

tja, das war ein schweres Stück Arbeit und ich hatte selbst das Feuerzeug 2-3x in der Hand icon_megagrin.gif

Die einzige Gefahr des Holzrahmens ist das Risiko wenns irgendwo rein läuft. Wer sich aber um seine Investition kümmert und auch mal in die Ecken und auf die Dichtungen schaut ( oder schauen lässt ) hat eine durchaus haltbare Kabine die man auch mit Eigenmitteln als "Nicht-Metaller" instandsetzen kann wenn mal ein massiver Ast oder ein anderer Verkehrsteilnehmer zu dicht dran war.
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von manfred65 » Do 27. Dez 2018, 01:07

...und jetzt seid Ihr dran ! thumbs.gif
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von Jens Heidrich » Fr 28. Dez 2018, 12:22

Ich habe mir 2005 eine Wohnkabine für meinen Ford F-250 gekauft. Ich wollte einen Trailer mit einem Offroadfahrzeug ziehen. Da fiel ein Wohnwagen aus. Also habe ich mich auf die Suche nach einer anderen Lösung gemacht. So kam ich dann durch Zufall an meine erste Wohnkabine. Wozu sowas dann am Ende führt könnt ihr ja auf www.wohnkabinencenter.de sehen. ;)

Lieben Gruß,

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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von servus » Fr 28. Dez 2018, 14:17

Jetzt hab ich etwas Angst das es bei allen so endet ! cool.gif
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von lio » Fr 28. Dez 2018, 15:07

lachtot.gif
servus hat geschrieben:
Fr 28. Dez 2018, 14:17
Jetzt hab ich etwas Angst das es bei allen so endet ! cool.gif
lachtot.gif
Wenn ich beide Beiträge lese, und beide Kabineverkäufer nicht kennen würde, dann würde ich mich nach diesen beiden Beiträgen eher an Manfred als an Jens wenden. Für mich sieht Jens Beitrag eher nach Eigenwerbung aus. Das Wohnkabinencenter habe ich durch Charly kennen gelernt. Was ich an Charly so geschätzt habe ()und was zur Zeit auch Manfred so macht, die machen Werbung für sich durch seriöse Beratung. Manfred mache weiter so.
Liebe Grüße
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von Jens Heidrich » Fr 28. Dez 2018, 23:17

@Lio: Ich beschäftige mich seit 13 Jahren beruflich mit Wohnkabinen. Seit einigen Jahren unterstützt mich ein hervorragendes Team aus echten Speziallisten. Die vielen hundert verschiedenen Wohnkabinen aus allen Epochen und aller Herren Länder, die vielen hundert unterschiedlichen Pickups die wir mir einer Wohnkabine ausgerüstet haben, die mehren tausend Menschen, mit denen wir zu diesem Thema Kontakt hatten und deren Ideen und Vorstellungen wir hören, besprechen und vielfach auch umsetzen durften, bilden die Grundlage für unsere seröse, ehrliche und vor allem wirklich fundierte Beratung.

Schau mal hier die Wohnkabinen-Fakten YouTube Playlist an: https://www.youtube.com/playlist?list=P ... W2tMqnraeV

Das ist neutrale und vor allem fundierte Beratung. :-)

Lieben Gruß,

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