So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

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servus
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von servus » Sa 29. Dez 2018, 11:31

Hallo Jens : Deine Fachkenntnis und Geschäftstüchtigkeit will dir HIER bestimmt niemand in Abrede stellen , noch nicht mal ich !
Bestimmt hast du Lio nicht richtig verstanden ! :roll: Und nix gegen deine Videos die sind zwar werbewirksam aber super gemacht ! thumbs.gif
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lio
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von lio » Sa 29. Dez 2018, 13:00

smiley_000379810_1.png
Dann erzähle ich mal unsere Geschichte.
Als Kind haben wir viele Radtouren mit dem Zelt gemacht. th_camping.gif Auch unsere Hochzeitsreise ging vom Harz bis an die Ostsee und der Schleswig-Holsteinischen Nordsee. Natürlich mit Rad und Zelt. Schon damals haben wir immer irgendwo im Nirgendwo geschlafen. Als die Kinder kamen wurde uns das Zelt zu klein. Wir hatten zwar einen VW Multivan, aber dadrin haben wir keinen Urlaub gemacht, wir haben in dem Auto geschlafen, wenn wir auf einer Feier waren. Die Kinder konnten unten schon mal schlafen gehen wenn sie müde waren und wir haben dann später oben im Aufstelldach geschlafen.
Nach dem Multivan kam ein Sprinter, super Auto! Als die Kinder aus dem Haus sind wir mit dem Sprinter nach England gefahren.Hinten war alles voll da wir unsere Fahrräder mit hatten. Wir dachten England und B&B das bietet sich an. Leider mussten wir schon Mittags eine Unterkunft suchen da alles belegt war. Damals kam uns der Gedanke, dass es eigentlich schön wäre jetzt im Auto schlafen zu können.
Unsere Kinder waren aus dem Haus. Peter sollte bald in Rente gehen und brauchte keinen Siebensitzer mehr um die ganze Fahrgemeinschaft mitzunehmen.
Außerdem fraßen uns die Steuern und Versicherung auf. :roll: In große Städte durften wir nicht mehr fahren, da unser Sprinter noch nicht einmal die rote Plakette bekommen hätte. :evil: Wir überlegten uns, was unser nächstes Auto sein könnte. In England gibt es viele Pickups und uns beiden gefielen die Modernen Pickups. Ja, das könnte ein Auto für uns sein. Zurück zu Hause haben wir auf einen Spaziergang in einer Hauseinfahrt einen Pickup und eine abgestellte Kabine gesehen. (Kannten wir vorher noch nicht) Wir kamen schnell mit den Besitzern ins Gespräch. Sie hatten sich eine Nordstar selber ausgebaut. Sie schwärmten davon, dass man die Kabine absetzen kann und dann einen normalen PU hat. Für den Fall das wir uns so eine Kombi kaufen wollen rieten sie uns einen Nissan 1,5 Kabiner zu nehmen, da der im Gegensatz zum Ranger als LKW zugelassen werden kann und wir dadurch Steuern sparen können.
Wir haben in ganz Deutschland viele Kombis angesehen und sind sogar einmal durch Deutschland bis zum Ammersee. Es waren nette Leute, aber uns gefiel weder der PU noch die Kabine, das Fenster war kaputt und die Kabine roch schon. dash1 Aber bald wurde ein 4x4Pu gefunden. Super jetzt sollten wir ja auch gut die Pferde im Pferdeanhäger ziehen können. hallo-kappe.gif Weit gefehlt. Wenn die Wiese feucht war, dann fehlte uns noch eine Untersetzung vom ersten Gang um loszukommen. Auch das rückwärts einparken mit dem Pferdeanhänger ist mit dem Pickup viel schwerer, da der Pu einen fast doppelt so großen Wendekreis hat. :evil:
Liebe Grüße
Lioba hallo-kappe.gif

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lio
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von lio » Sa 29. Dez 2018, 13:45

Jetzt fehlte nur noch die Kabine. Es sollte eine Gebrauchte sein, da eine neue Kabine mir zu teuer war. Es war schon so lange her, dass wir im Zelt unterwegs waren und ich war mir nicht sicher, ob dieses Vagabundenleben noch etwas für mich ist. Eigentlich wollten wir eine geräumige Kabine mit Bad und und und. Dann dachten wir nach und überlegten uns, was wir wirklich brauchen schließlich sind wir damals auch mit dem Rad und nur Gepäcktaschen unterwegs gewesen und haben im Zelt th_camping.gif geschlafen.
Bei ebay sah ich eine Klappkabine, die als Messfahrzeug im Osten Gewässerproben entnommen hatte. Ich sagte Peter aber nichts davon, er hält mich für verrückt. Einen Tag später zeigte Peter mir die Anzeige. Er meinte er traue es sich zu, diese Kabine als Schlafhütte auszubauen. :lol: Ich war begeistert, denn die Kabine hat eine super tolle Aufschrift Messfahrzeug und Gewässerschutz icon_megagrin.gif genau das Richtige für uns, denn uns war von vorne herein klar, dass wir keine Campingplatz Camper sind.
Da das Angebot auslief und bis Jena es zu weit nur zum Schauen zu fahren, haben wir geboten ohne die Kabine vorher gesehen zu haben und den Zuschlag erhalten (wir waren die einzigen Bieter.) Der Preis war auch sehr günstig sonst wären wir das Risiko nicht eingegangen. cool.gif
Dafür hat der Umbau einiges gekostet Geld , Kraft, Zeit und Tüftelei. Zum Glück hatten wir bei der Firma Tischer und im Pickup Wohnkabinenforum immer Ansprechpartner, die uns weitergeholfen haben. pc_wos9.gif
Wir haben die Kabine auf einen Trailer abgeholt und dann erst einmal zu Hause renoviert und als Wohnkabine umgebaut. Seit 8 Jahren fahren wir schon mit der Kabine durch die Gegend. Mit der Kabine sind wir zufrieden, mit den Nissan nicht. Nach unseren Fahrten in Lappland haben wir gemerkt, dass zu uns sehr ein robusteres Auto passt. Wir wissen noch nicht was als nächstes kommt, wir haben schon mit einem Unimog (nur bis 3,5t) geliebäugelt, doch die kleinen sind nur Einkabiner. Das ist uns zu klein. Mal sehen was da noch so auf dem Markt gibt. Noch fährt unser Nissan also haben wir noch Zeit zu suchen. Außerdem ist es eher unwahrscheinlich dass unsere Kabine dann auch auf unsern neues Auto passt und an der Kabine mit der tollen Aufschrift hängen wir. hallo-kappe.gif
Liebe Grüße
Lioba hallo-kappe.gif

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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von manfred65 » Sa 29. Dez 2018, 21:22

Hi Lio,
da wart Ihr Campingmäßig schon ganz schön aktiv. Aber das bemerkt man auch an Deinen Reiseberichten.

Eure Kabinengeschichte ist unserer sehr ähnlich. Ihr kennt Euer Messfahrzeug mindestens so gut wie wir unsere alte Jayco.

Für diee Zukunft wird sich schon was finden. Das Hauptproblem ist es die Kabine so hoch zu setzen dass der Alkoven übers Fahrerhaus paßt.
Also bei der Fahrzeugsuche vor allem auf die Fahrerhaushöhe achten, die halt leider bei den LKW deutlich höher ist. Etwas Unterbau unter der Kabine und seitlich bringt nur Stauraum und evtl. mehr Autarkie für größere Reisen. Ein Unimog ist zwar eine tolle Basis aber auch sehr Wartungsintensiv und teuer in der Ersatzteilbeschaffung.
Gruß
Viola und Manfred

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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von lio » Sa 29. Dez 2018, 22:15

Genau aus dem Grund habe ich eure Renovierung der Kabine so interessiert mitverfolgt, wobei ich bei unserer Kabine eigentlich mehr zugeschaut, fotografiert und den Bericht im Anderen Forum geschrieben habe. Leider ist der Bericht in einer der Forumsumzüge auf einen anderen Server verloren gegangen.
Wenn wir uns ein anderes Fahrzeug kaufen, dann ist bei uns nicht nur die höhe sondern auch die Breite des Fahrzeuges wichtig. Im Jahre 2000 waren die Pickups noch etwas schmaler. Wir mussten unsere Stützen verbreitern und haben nur 1 cm Platz um mit den Rädern an den Stützen vorbei zu kommen.
Liebe Grüße
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von manfred65 » Sa 29. Dez 2018, 22:32

Die einzig schmalen Lösungen bei Pickup sind vermutlich der Defender und der Toyota HZJ/GRJ.
Vom Defender halte ich nicht wirklich viel solange man sich noch in unseren Breiten bewegen will. Auch die Alukorrosion ist ein Problem.
Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

HZJ/GRJ sind ähnlich: die Diesel bekommst Du hier nicht mehr zugelassen und die Benziner kosten ein Vermögen und saufen wie ein Ami.
Platz im Fahrerhaus: sehr schmal....Komfort...kein Vergleich mit üblichen Pickups.

Aber wir kommen vom Thema ab....das ist eine Spezialität von mir... icon_megagrin.gif

Zurück zu den Wohnkabinengeschichten der anderen Mitleser und Mitschreiber !
Gruß
Viola und Manfred

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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von manfred65 » Mi 2. Jan 2019, 12:38

...sieht aus als hätten nur wir drei eine Wohnkabine ?

Dann lasst uns wenn es wieder Wärmer wird ein Treffen im kleinen Kreis machen.... icon_sauf.gif
Gruß
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von servus » Mi 2. Jan 2019, 15:14

Kurze Geschichte !
Mein Sohn hatte einen Pickup Toyota Hilux !
Irgendwann sagte er zu mir : Vater kauf dir eine Wohnkabine ,dann können wir abwechselnd damit in Urlaub!
Gesagt getan !Der Verkäufer sagt die paßt super auf den Hilux , also gekauft ! Zu einem unglaublichen Preis , da war noch keine Nachfrage !
Sohn zum Vater , ich brauch ein anderes Auto du mußt den Lux übernehmen!
Also fahre ich zehn Jahre Hilux mit Kabine , super Reisen nach Island , Norwegen , Korsika , Spanien Und so weiter !
Letzten Sommer war ich am Rhein , bei Alzey bittet mich die Polizei zur Waage und sagt ! " Sieht alles super aus aber du bist zu schwer, er meinte mich und die Kabine ! Ich musste ausladen bis es passte ! Ein Freund hat alles aufgeladen und ich durfte weiterfahren ! Die Rechnung kam etwas später ,nicht vom Freund. Drei Wochen später hatte ich auch einen 3,5 tonner und alles war wieder gut !
Jetzt bin ich wieder unterwegs so schwer wie zuvor ,etwas schneller und legal ! thumbs.gif hallo-kappe.gif crazy_pilot.gif
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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von webmaster » Mi 2. Jan 2019, 20:29

um einiges beneide ich euch ja wirklich,, eure touren die ihr so macht,, da komme ich mit meinem Fuhrpark niemals dran!!

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Re: So kam ich zur Wohnkabine.....Erzählt uns davon!

Beitrag von lio » Mi 2. Jan 2019, 23:30

@ Servus, das ist wirklich doof gelaufen, ich hätte nie gedacht, dass ihr zu schwer unterwegs wart, da kenne ich andere dash1 .
@Sven, nicht jeder der einen 4x4 hat fährt durch das Gelände. Viele fahren auch von einen Campingplatz zum Anderen. Weswegen dann eine Wohnkabine? ganz einfach weil man sein Häuschen absetzen kann und dann noch einen Pickup hat. Wir hatten unseren Pickup ja auch mit gekauft, weil wir auf der Ladefläche das Stroh und Heu für die Pferde transportieren wollten.
Liebe Grüße
Lioba hallo-kappe.gif

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