Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Sonstiges zur Reiseplanung

Moderator: Kelowna

Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Beitragvon MarcoPolo » Mo 23. Mär 2015, 16:51

Hallo Kabinenfahrer/Innen,

wieder so ein Gedanke zur bevorstehenden Reise-Saison smileys-camping-395416

Wir sind KEIN Mitglied in irgend einer Organisation (AvD oder ADAC usw) und ich frage mich, wie seht Ihr das mit Pannenhilfe help.gif

Das was üblicherweise so an Pannenhelfer herumfährt, kann ja bei einem Akutfall
so eine Kombi (Pickup mit Kabine) rein von der Höhe nicht einfach "aufladen" oder an den "Haken hängen".
Oder anders herum - wenn Ihr einem anderen helfen wollt(et) :? :roll: ;) :oops:

Daher die Frage: Wie seit Ihr so präpariert / versorgt wenn es um Pannenhilfe (aktiv oder passiv) geht.
Wer von Euch hat zB einen ordentlich dimensionierten Bergegurt im Gepäck?

vomUjo
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Re: Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Beitragvon Fangorn » Mo 23. Mär 2015, 18:08

Also ich verlasse mich da auf den viel gescholtenen ADAC.
Die finden sicher einen Weg das komplette Gespann zu bergen.

Ein anständig dimensionierter Bergegurt nutz auch nicht viel. Ganz ehrlich. Ich würde mir kein 3 Tonnen Gespann hinten dran hängen, bei dem die Bremsen wegen fehlendem Bremskraftverstärker nur sehr eingeschränkt gehen.

Ein Automobilclub, welcher auch immer, wird dir auch helfen, nur dann bezahlst du wahrscheinlich mehr als den üblichen Jahresbeitrag. Denk mal drüber nach.

Gruß Ulf
Zuletzt geändert von Fangorn am Mo 23. Mär 2015, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Beitragvon webmaster » Mo 23. Mär 2015, 18:20

ich hatte mit meinen komischen fahrzeugen schon öfters mal eine panne und mal ebend reparierej oder normal verladen geht nicht, bin da sehr zufrieden mit dem adac und bin plus ...
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Re: Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Beitragvon Johannes » Mo 23. Mär 2015, 18:35

Bin auch im ADAC. Die sollen dann schauen wie sie damit zurechtkommen falls es soweit ist. Ich denke die kriegen das schon irgendwie gelöst.

LG
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Re: Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Beitragvon Michael aus Erfurt » Mo 23. Mär 2015, 18:51

...mir durften sie schon helfen. Lief alles über den ADAC...

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Re: Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Beitragvon enpee » Mo 23. Mär 2015, 19:58

Hallo Ujo,

wir haben uns auch schon ein paar mal Gedanken gemacht, in einem Automobilclub einzutreten. Wir fahren seit über 25 Jahren mit diversen Wohnmobilen in den Urlaub und haben erst ein mal einen Abschleppdienst benötigt, nachdem unser Diesel in einer sehr, sehr kalten Nacht versulzt war. :roll: das Abschleppen in eine warme Halle hat damals, glaube ich, 180,- DM gekostet.

Der Jahresbeitrag beim ADAC (mit Vergünstigung als Paar) kostet zur Zeit 109 €. ausgehend vom aktuellen Preis haben wir in 25 Jahren also ca. 2500.- € (Zeitwert) an Mitgliedsgebühren NICHT bezahlt!

Wir haben also in den vergangenen Jahren etliches an Mitgliedsbeiträgen eingespart. Sollte es uns allerdings so erwischen, dass wir irgendwann mit kapitalen Motorschaden in z.B. Portugal stehen, könnte es leicht sein, das die eingesparten 2500 € auch wieder futsch sind!

Also: Mut zum Risiko! (?)
Grüsse von Claudia und Chris

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Re: Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Beitragvon ran-muc » Mo 23. Mär 2015, 19:58

mein Max´l hat ja mal gemeint das er streiken muß :(
da noch Garantie inkl. Mobilitätsgarantie drauf ist hab dort angerufen.

du landest bei der angegebenen Nummer bei der Europe Assistance Dingens.

Alle Daten angegeben die gefordert wurden .
Extra drauf hingewiesen das eine Kabine mit 2,9 m Höhe und 2,7 t Gewicht mit einzuplanen ist.
Ich soll warten ,in den nächsten 20 Min werde ich zurückgerufen .
cool.gif cool.gif
nach 40 Min warten hab ich mal nachgefragt,
irgendwie haben wir nichts :?:
Aber in den nächsten 10 Min. ruft der Truckfahrer an (nochmal auf Wohnkabine hingewiesen)

Keine 5 Min später kommt der Anruf, er ist unterwegs ,ist gleich da ,ich warte draußen auf der Straße.

keine 5 Min später seh ich ihn schon kommen ,wie der biegt zu früh ab ,
kurz darauf dreht er eine neue Ehrenrunde.
Ich geh ihm entgegen und lotse ihn zum Max´l

Grund : man habe ihm die falsche Hausnummer gegeben.
Dann sieht er die Kabine , was´n das , wie hoch ist das ??
Ich : Wohnkabine , 2,90 m , Blutdruck geht hoch :)
kann ich nicht fahren ,meine Brücke hat 1,25 m,ich darf max. 4 m

Ich : dann halt ziehen
muß ich Kardanwelle ausbauen (Vorschrift bei 4x4 )
Ich : dann lasst Euch was einfallen

Tieflader ,ob der aber bezahlt wird
Ich : Ist Euer Problem

Dann wurde erst mal ne sichtprüfung gemacht, ohne Erfolg
Nach 15 Min telefonieren ohne Ergebnis machte ich Ihm den Vorschlag ich fahr
im Notprogramm zur Werkstätte und er sichert mich nach hinten ab.

Damit konnten wir beide leben , nur im Notprogramm läuft der Max besser als der Truck leer.
Der Kerl hätte mir fast nicht geglaubt das das nur im Notprogramm war.

Beim Händler angekommen kam der Hammer.
Er meldet sich bei der Zentrale um den neuen Auftrag abzuholen .
Er soll einen DMax mit Wohnkabine wieder zu mir nach Hause (wieder falsche Adresse) schleppen. :roll:

Also mit Europe Assistance ist alles schief gelaufen .
War trotzdem ein lustiger Transport ,der Fahrer war gut drauf , wir konnten nur lachen über das Chaos.

Na ja , zus. bin ich seit Jahren beim ACE
und bei der Versicherung hab ich für ein paar Euro zus. ebenfalls Pannendienst ( vermutl. Europe Assitance )

Problem war unter der Kunststoffabdeckung am Motor ein loser Stecker ,der eigentlich gesichert sein soll

Gruß Rudi
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Re: Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Beitragvon 815er » Mo 23. Mär 2015, 21:04

Ich bin beim ADAC seit ich den Führerschein habe und da wir immer mal wieder auch alte Autos fahren hat sich das noch immer gerechnet. Spätestens seit letztem Jahr ist der Mitgliedsbeitrag für die restlichen Jahre meines Autofahrens bezahlt.

Nie mehr ohne! hi.gif

Viele Grüße

Armin
Wir sehen uns beim KAT!
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Re: Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Beitragvon HZJ » Mo 23. Mär 2015, 21:05

In Australien wurde als ADAC Mitglied bei einer Panne das Abschleppen, wahlweise bis zum Campingplatz oder zur Werkstatt über deren australischen Partnerclub übernommen. Das galt allerdings nur auf Bitumen und nicht im Outback.
Beim ADAC bin ich nur Mitglied ohne Schutzbrief. Das war vor der Australien Tour sinnvoll wegen des Carnet des Passage des Douanes für den Toyota. Das Austreten habe ich immer wieder verschoben, weil ich ja noch mal weiter weg wollte mit dem Auto, dazu aber leider noch nicht gekommen bin.
Bei einer Reifenpanne in Ungarn hat die HUK Coburg den Pannendienst bezahlt. Da bekam ich den Toyota nicht mit meinem Wagenheber hoch und brauchte Hilfe.

Die KFZ Versicherung des Navara hat den Schutzbrief inclusive, die Mobilitätsgarantie von Nissan hilft auch und die KV hat auch eine Rückholklausel.
Bei einer Gesamthöhe mit Kabine unter 2,20m gäbe es auch kein Problem auf dem LKW wegen Überhöhe. Noch ein Punkt fürs Popup Dach :mrgreen:

Beim Streik des AGR Ventils Anfang Januar in Spanien hätte Nissan uns die Rückfahrt im Leihwagen bezahlt und den Navara per LKW nach Deutschland nachgeliefert. Aber wir hätten keinen PU bekommen und mit drei Hunden und ohne Wohnkabine wäre die Rückfahrt echt blöd gelaufen. Ein Hotel übers Wochenende war auch im Angebot, aber ich musste halt wieder pünktlich bei der Arbeit sein. Glücklicherweise hat sich das AGR wieder beruhigt und der Nissan Vertragshändler gab uns das OK für die Rückfahrt.

Einen kleinen Kompressor, einen Bergegurt und etwas Zubehör habe ich im Nissan, aber keine Winde, keinen Seilzug; als Spezialwerkzeug und Universal-Reparaturmittel nur ein Meter 3mm Stahldraht und eine kleine Rolle Bindedraht. Bei einem Trip in die Sahara würde ich anders vorsorgen, allerdings auch davon abhängig, ob ich alleine oder in einer Gruppe unterwegs bin.

Gruß, Bernhard
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Re: Organisierte Pannenhilfe ja/nein?

Beitragvon lio » Mo 23. Mär 2015, 23:23

Wir haben ADAC+. Als Peter letztens in einer Baustelle auf der A7 liegen geblieben und das Radlager kaputt war ist wurde er zur Nissan Werkstatt geschleppt. Wir hatten allerdings keine Kabine mit, aber unsere Kabine hat ja auch nicht die Höhe das da der ADAC damit Schwierigkeiten bekommt. Wir waren früher nie im ADAC aber seit dem wir auch ins Ausland fahren ist es uns doch etwas sicherer.
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